Donnerstag, 24. Dezember 2009

Bergfest


Heilig Abend auf 4690m Höhe - Nachdem in Ecuador bei 25°C und mit Lichterketten geschmückten Palmen nicht wirklich Weihnachtsstimmung aufkam, nutzten Martin und ich heute das unglaublich gute Wetter und sind wandern gegangen. Die "Halbzeit" meines Auslandsaufenthaltes und damit auch den Weihnachtsnachmittag, verbrachte ich somit auf meinem bisher höchsten Berg. Der Pichincha ist Quitos "Hausberg" - da kann der Mont Royal in Montréal leider nicht mehr mithalten. Und nachdem Quito eh schon auf knapp 3000m Höhe liegt und wir mit der TelefériQo, der Seilbahn, nochmal gut 1000hm zurückgelegt haben, blieben noch ca 600hm zu erwandern, was aber bei der Höhe nicht so leicht war wie in den bayrischen Alpen. Aber die Aussicht war einfach herrlich und somit wurde auch das schwere Atmen etwas erträglich. Im letzten Stück ging es dann klettertechnisch nochmal ordentlich zur Sache - Sicherheitsseile braucht man in Ecuador schließlich nicht. Danke Andi für alle Klettertipps damals in Frankreich - konnte alles sehr gut brauchen. Danach haben wir beide mit unseren Familien telefoniert und somit war auch Weihnachten ein bisschen näher.
Frohe Weihnachten aus Quito :) nun sind es noch etwas mehr als 4 Monate weg von zu Hause und die Zeit rennt...

Der Cotopaxi - 5897m, bleibt noch ein Traum

Sonntag, 20. Dezember 2009

Über den Dächern von Quito

Erster Tag: Stadtrundgang und Quito von oben. Diese Stadt liegt in einem Tal umgrenzt von 5 5000er (Ecuador hat 10 insgesamt), weswegen es hier meistens unglaublich diesig ist und die Wolken schon Vormittags tief im Tal hängen (und manche Flugzeuge auch mal nicht landen können ;) ). Deswegen wächst Quito mehr in die Länge als in die Breite - die Stadt ist ca 5-10km breit, aber über 50km lang.
Erste Eindrücke: Taxifahren ist hier so billig wie bei uns der Bus, dafür muss man als "Europäer" ganz schön um die einheimischen Preise kämpfen. Ein Mittagessen kostet weniger als 3 Dollar, aber mein Magen muss sich noch ein wenig an das Essen hier gewöhnen. Und Nachts laufen wir eigentlich kaum mehr als 100m auf der Straße, aus Angst, überall von den kleinen Kindern beklaut zu werden. Aber ansonsten ist es hier einfach nur schön.

Samstag, 19. Dezember 2009

Turbulenzen

Oder: Wieso die kleine Heike eine halbe Nacht im Hilton Guayaquil verbrachte...

26h nach meine Check-In in Miami bin ich dann auch in Quito angekommen. Unser Flieger hatte von 4h Flug geschätzt 3h Turbulenzen und konnte wegen Nebel dann nicht mal in Quito landen - also Planänderung, ab zu einem anderen Flughafen weiter im Süden und ab mit der Heike ins Hilton Hotel - Der Flug zurück war dann erst heute morgen möglich. War ja klar, dass sowas mir passieren muss... Das Hotel hat natürlich die Airline gezahlt, aber trotzdem wäre ich lieber planmäßig angekommen. Flugangsttechnisch bin ich jetzt jedenfalls geheilt. Morgen sind wir in Quito und dann gehts wahrscheinlich schon los in den Norden von Ecuador :)

Montag, 14. Dezember 2009

A Quick Step Around The World

New York City (12.-14.12.2009)
New York zum ersten Mal zu besuchen ist eigentlich wie das zweite Mal... Man kennt ja alles schon aus dem Kino. Und trotzdem, eine unglaubliche Stadt! Ich versuche, so schnell wie moeglich die Bilder upzuloaden (tolles Wort).

Miami (14.-18.12.2009)
Von 30cm Neuschnee zu 30 Grad im Schatten. Es ist ja schon ein bisschen verrueckt, vor einer Woche bin ich noch im Schnee gestapft und jetzt mit Flip Flops durch den Sand.

Mein Eindruck von Miami bisher: selbst die Schaufensterpuppen haben hier Koerbchengroesse Doppel D und South Beach ist echt entspannt leer so kurz vor Weihnachten. Die Farben, die Miami hier dominieren sind recht bayrisch ;) also Weiss und Blau - Blau die Fenster der riesigen Hotelburgen, das Meer und der Zustand der Urlauber ab geschaetzt 8 Uhr pm. Und weiss die riesigen Hotelburgen selbst, die die Skyline dominieren, der Strand und ich - zwischen der leicht bekleideten und unbeschreiblich braunen Menschen hier faellt mein kanadischer Teint dann doch auf ;)

Dienstag habe ich ein bisschen am Strand gelegen und Downtown erkundet. Miami hat einen riesigen Anteil an Latinos und sogar ein Stadtviertel, das Little Havana heisst - dort natuerlich gleich einen richtig kubanischen Kaffee getrunken (lecker) und die Zigarrengeschaefte und Bars angesehen (nur angesehen... war noch zu frueh fuer Rum ;) )

Gestern war ich zum ersten Mal in meinem Leben schnorcheln - und zwar in Key West, einer kleinen Insel noch weiter suedlich vor Miami: tuerkisblaues Wasser, Palmen und Weihnachtsdeko... Es war sehr skurril. Dazu das Hemingway-Haus besichtigt, leider aus Zeitgruenden wenig Fotos gemacht, aber die kommen auch noch.

Heute nochmal Strand, aber leider auch Regen nachmittags, aber macht nichts, der Trip hier nach Miami hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Letzter Tag in Florida und es regnet in Stroemen... Gerechtigkeit??? Und das meine ich jetzt nicht wegen dem ausgefallenen Strandbesuch... Jeder, der schon mal mit mir geflogen ist, weiss wovon ich rede... (nicht wahr, Philipp und Andi?)

Dienstag, 8. Dezember 2009

Schnee, verdammter...


Da haben wir gerade mal seit 24h ein bisschen Schnee herumliegen, und schon liege ich auf dem Boden. Ich bin einfach nicht für diese Jahreszeit gemacht. Meinen Münchner Rekord im Ausrutschen werde ich hier locker toppen. Denn mit dem Streuen und den Knochen ihrer Bürger nehmen es die Kanadier nun wirklich nicht ernst - obwohl, die Straßen für die Autos waren frei... Kein Wunder, dass die sogenannte "Ville souterraine", die unterirdische Einkaufs-Stadt heute zum brechen voll war. Die Montréaler wissen das wohl, dass hier kein Mensch die Gehwege sauber macht und das Eis nur so blitzt. Habe mir daraufhin aus Frust meinen Miami-Reiseführer gekauft.
criss de neige, tabernak!
Bild

Montag, 7. Dezember 2009

Das Olympische Feuer in Longueuil

Die Olympischen Winterspiele in Vancouver rücken immer näher und die Flamme ist auch schon "bei uns" angekommen. Longueuil ist ein Vorort von Montréal und heute war das Feuer in Noras Collège - Benoit Huot, ein ehemaliger Schüler des Collège, lief mit erhobenen Flamme vor der Schule ein - und wir waren natürlich dabei. Offiziell ist das Feuer am Donnerstag in Montréal. Vll schaffen wir das ja auch nochmal, aber so waren wir definitiv viel näher dran. Danke für die Fotos, Vanessa!


Oh Tannenbaum

Weihnachtsfeier und -bäckerei mit den Assistenten et all.



während die einen im Backfieber...


kümmerten sich Nina und ich um de wichtigen Teil der Weihachtsfeier ;)


In 4 Tagen geht es nach New York, Tickets sind gekauft, nur noch Geld tauschen, ISIC verlängern, Wäsche waschen, Koffer packen, Wohnung abgeben, umziehen, Rucksack packen, Weihnachtspost fertig machen und zwischendurch noch ein bisschen arbeiten und auf Weihnachten freuen - Weihnachtsstress mal anderes, the adventure goes on.

Freitag, 4. Dezember 2009

Im Impf-Fieber

Frisch gepiekst gegen Gelbfieber, Typhus und Hepatitis A... Wenn's weiter nix ist. Da denkt man sich nichts böses und schwupps hat man drei Impfungen im Arm und ist 200$ los... Aber gut, jetzt kann die tolle Weihnachtsreise ja beginnen. Morgen werden die Bustickets für NYC gelöst und dann der Umzug vorbereitet. Vorweihnachtsstress mal anders :)

Montag, 30. November 2009

Der erste Schnee

Juhu, er ist da, er ist da, er ist da :)


Sonntag, 29. November 2009

Meine neue WG

Kleiner Einblick in meine neue WG - Facebook Fotoklau machts möglich. Hier also die Fotos der "Küchenparty" meiner neuen Mitbewohner


in der Mitte: Lola


Camille und Lola, Camille geht nach Belgien - und ich ziehe ein...


Jean-Pacal und Benjamin, die zwei Jungs

Freitag, 27. November 2009

CHALET time, mistletoe and wine

Das mit dem Mistelzweig stammt nicht von mir - der Titel für diesen Wochenend-Trip kommt von Andy, unserer guten britischen Seele vom Ministerium. Eigentlich wollten wir das Wochenende nutzen, um zum ersten Mal in Kanada Skifahren zu gehen. Nun sieht es leider schlecht aus - dafür wird für Montag Schneechaos angesagt: Petrus, DAS IST ZU SPÄT!!! Wie dem auch sei, wir freuen uns auf ein Wochenende mit den Assistenten, viel Essen, Wichteln und hoffentlich dem versprochenen Wein ;)

Und so war's:

Chalet

Dienstag, 17. November 2009

Samstag, 14. November 2009

A Quickstep In Montréal

Muskeln, Kondition, Programme - WO SEID IHR???

Meine neue Tanzschule heißt Ecole Quartier Latin und ist zwar am ADW, aber hier in Kanada / Québec hat man nicht wirklich eine große Auswahl, was Tanzclubs betrifft. Die "Clubsprache" ist russisch ;) und Kanadier stehen leider nicht so auf Standardtanzen. Trotzdem: Ich habe einen Saal, ich habe einen tollen rosa Ipod mit Musik und ich habe Tanzschuhe - Kann mal jemand den Philipp einfliegen???

Und das war das Aufstehen am Sonntag: langsam mit Hilfe der Arme aufrichten. Mit beiden Händen erst das rechte Bein, dann das linke aus dem Bett heben, Sitzposition erreicht - durchschnaufen! Dann langsam von der Bettkante rutschen und hoffen, dass die Füße halten - mann hab ich einen Muskelkater!!!

La vie est belle!!!

Sonntag, 8. November 2009

Petite Annonce

Derjenige, der bei der Evolution für die Nummer mit dem Heimweh verantwortlich war, soll sich mal bitte bei mir melden. Habe mit demjenigen ein ordentliches Hühnchen zu rupfen...

Dienstag, 3. November 2009

Go Habs Go!


Canadiens vs. Atlanta Thrashers
4:5


Einmal den Nationalsport der Kanadier live erleben ist wohl ein Muss für jeden Aufenthalt hier. Hier meine Top 5 - Erfahrungen zum Thema Hockey in diesem Land:

1. Die Montrealer Canadiens sind die einzige frankophone Mannschaft in der National Hockey League und genau die, die sich immer von Kanada lösen wollen tragen den Namen Canadiens...
2. wenn die Gegner ein Tor schießen wird einfach so getan, als wäre nichts passiert.
3. wenn die Gegner ein Tor schießen jubelt auch keiner, denn von den Gegnern war - lasst mich kurz überlegen - KEIN Fan da
4. Kapazität des Centre Bell: 21,273 seats, Spiele pro Woche: durchschnittlich 2 (ein Kanadier dazu: "sie spielen nie ZU OFT")
5. eigentlich will eh keiner Tore sehen, sondern nur, dass sie sich prügeln ;)

Montag, 2. November 2009

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Freitag, 16. Oktober 2009

J'ai changé la place

Vor ein paar Jahren noch selbst die Schulbank gedrückt - so sieht es aus, wenn man die Seiten wechselt:

Unterrichten

Montag, 12. Oktober 2009

Indian Summer

Mont Tremblant













"Vous partez à l'aventure" sagte der Taxifahrer zu uns, wendete sein Auto und ließ uns wortwörtlich im Regen stehen. Da standen wir also, vor einem angeblichen "Poste d'acceuil" - einem Haupteingang des Parc National de Mont Tremblant, aber ein Zettel in der Fensterscheibe der kleinen Hütte sagte uns nur, dass dieser Bereich des Parks für den Rest der Saison geschlossen sei. Weit und breit keine Menschenseele, nicht enden wollender Regen und bis zum Sonnenuntergang hatten wir noch eine Stunde. Wo also geht es hier zu unserer Hütte???

Nach meinem ersten Besuch im Nationalpark in den Laurentides hatten Kerstin, meine Mitbewohnerin, und ich uns vorgenommen, das verlängerte Thanksgiving-Wochenende zu nutzen und eine dreitägige Hüttenwanderung in den Bergen zu machen. Und dann am ersten Tag gleich Regen und keine gute Beschilderung. Merde. Also nahmen wir auf gut Glück den Weg, der am ehesten dem auf unserer Karte entsprach und stapften missmutig mit unseren schweren Rucksäcken durch das Laub. Glücklicherweise kam nach einer viertel Stunde das das ersehnte Schild, 1,5km zu unserer Hütte - das einzige Problem war: der schmale Wanderweg führte mitten durch den Wald. Und der Regen hatte bereits den ganzen Weg durchgeweicht. Wir also in Jeans (Wandersachen erfolgreich in München gelassen) mitten durch den Matsch und über Stock und Stein. Aber irgendwann: Erleichterung - wir sahen zuerst ein Klohäuschen, dann eine Hütte und dann das ersehnte Feuer, eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang... Glück gehabt - klappt ja doch mit dem Kartenlesen.

Die Refuges - Hütten - in denen wir übernachteten waren supergemütlich. Bettenlager, Holzofen - aber keine Elektrizität und Toilette draußen. Gottseidank hatten wir die Taschenlampe nicht vergessen. Aber am ersten Abend waren wir eh viel zu müde und ziemlich schnell im Bett.

Wie das in Hütten nunmal so ist, wenn der erste aufsteht sind alle wach. Und wir hatten natürlich wieder Glück: die Wolken vom Freitag hatten sich verzogen und das Wetter sollte bis zum Ende halten. Und so bemerkten wir erst am Morgen, an welch einem schönen See unsere Hütte lag. Herrlich, so aufzuwachen.

Um 9:00 machten also auch wir uns auf den Weg - Etappe #2, Ziel: Refuge du Liteau, 18km (ein bisschen ungewohnt, die Entfernung in km angegeben zu bekommen und nicht in Stunden).


18km sind an sich auch nicht die Welt, aber mit unseren schweren Rucksäcken, in denen sich Essen und Trinken für drei Tage, dazu Kleidung zum Wechseln, Schlafsack und sonstige Dinge befanden, nicht so nahe wir man eigentlich vermutet. Die ein oder andere "nur 10 Minuten den Rucksack ablegen"-Pause musste öfter sein als ich dachte und manchmal hatte ich Angst, Kerstin würde wirklich umdrehen, weil es anstrengender war als sie dachte. Aber sie hat tapfer durchgehalten und die Natur entschädigte alles.

Den Abend verbrachten wir zusammen mit 5 Kanadiern am Lagerfeuer, die anderen Hüttengäste kümmerten sich um das Feuer drinnen. Und mit den nötigen Tipps der anderen Wanderer machten wir uns am Sonntag auf zu Etappe #3: Refuge de la Ouache. Der Weg führte wieder an zahlreichen Wasserfällen und Seen vorbei und viel früher als gedacht (Kerstin: "Mensch das war aber kurz heute, können wir nicht noch'n bisschen weiter gehen?") kamen wir schon an unserer Hütte an. Da wir dieses Mal leider die ersten waren, mussten also wir das Feuer in dem kleinen Ofen anmachen - dank Andis Wochenendhaus in Egling hatte ich ja schon gute "Vorkenntnisse" und auch das hat wunderbar geklappt. Und das Feuer war auch bitternötig, denn innerhalb von einer halben Stunde schlug plötzlich das Wetter schlagartig um, es stürmte, graupelte ein wenig und die Temperaturen fielen unter Null. Wir wärmten uns mit Tee und Tütensuppe und hatten einen netten Abend mit zwei "richtigen" Franzosen und einem Amerikaner.

Letzter Tag. Es war bitterkalt, wir hatten schlecht geschlafen (welcher Idiot hatte das Fenster offen gelassen???) und kurzerhand beschlossen, das nette Angebot der Franzosen zu nutzen, uns nach Mont Tremblant mitzunehmen (sonst hätten wir uns wieder ein Taxi rufen müssen und da wir vergessen hatten, uns die Nummer des Taxiunternehmens aufzuschreiben und uns so den Marsch zum Informationszentrum im Park sparen konnten, nahmen wir das Angebot natürlich dankend an). In Mont Tremblant, einem kleinen Skiresort 20km vom Park entfernt, genossen wir dann wieder die wohlverdiente Zivilisation - heiße Schokolade hat schon lange nicht mehr so gut geschmeckt :) Und müde wie wir waren, nahmen wir dann doch einen Bus früher nach Hause.

Nach einem Berg Fussili, 4 Wäschtrommeln für unsere Kleidung und zwei schönen, langen, heißen Duschen für uns geht ein traumhaftes Wochenende in Kanadas Indian Summer schließlich zu Ende. Das Fazit des Wochenendes: Ich kann Feuer machen und gehe in der "Wildnis" nicht verloren. Und Kanada im Herbst ist einfach wunderwunderschön.

Montag, 5. Oktober 2009

Whale Watching in Tadoussac

Jedes Jahr treffen sich alle Assistenten Ende September / Anfang Oktober zu der traditionellen Whale Watching Tour in Tadoussac, 500km nördlich von Montréal. Mit drei Mietautos strebten also auch wir Montréaler dem großen Ziel entgegen: wenigstens einen Wal sehen - aber es kam viel viel besser...

Reiseroute: Montréal - Québec City - Chute de Montmorency - Tadoussac - Fjord Saguenay - Chicoutimi - Provincial Reserve Laurentides - Trois Rivières - Montréal.

Ein weißer Beluga - der kleinste unter den Walen (max. 6m)


Die weißen Belugas bleiben sogar den Winter über in der Bucht vor Tadoussac. Hier eine Mama (weiß) mit ihrem Baby (grau)


Die Wale kommen zum Fressen in die Bucht vor Tadoussac - Finn- oder Buckelwal auf Krillfang (ich weiß es nicht mehr)


Wal mit einem Zodiak im Hintergrund - dem Schlauchboot, auf dem wir fuhren


Ein Seelöwe


Leider zu spät abgedrückt...


Nina und ich - wir haben Wale gesehen :)

Dienstag, 29. September 2009

Kinotag =)


auch wenn es mir keiner glaubt - ich habe den Film nicht augesucht! :)

Sonntag, 27. September 2009

Wahlwatching 2009


Wahlparty in Montréal. Die neusten Hochrechnungen, live via Deutsche-Welle-TV im Goethe-Institut de Montréal.

Co-Moderatorin: "72,5% Wahlbeteiligung ist dennoch ein gutes Ergebnis verglichen zu der Wahlbeteiligung in anderen Demokratien Europas"
Moderator: "Ja. z.B. die USA"



Das bayrische Büffet - das schlagende Argument, zu dieser Party zu gehen ;)


Und wer mit dem Ergebnis nicht zufrieden war...


... konnte seinen Frust wenigstens in Weißbier ertränken. PROST, Frau Merkel!


[Quelle: http://www.lemonde.fr/web/illustration/0,32-0,40-1245917,0.html]

Mittwoch, 23. September 2009

Dienstag - Kinotag



Die "québecische Version" von Wer früher stirbt ist länger tot. Man hätte mich wohl auch in einen Film auf Kisuaheli setzen können und ich hätte ungefähr genauso viel verstanden. Nein, ganz so schlimm war es nicht. Aber dieses Québecois... C'était le fun quand-même =) Und immerhin kann ich jetzt auf québecisch fluchen: câââlice de tabernak!!!
In diesem Sinne :) Gute Nacht.

Sonntag, 20. September 2009

Montréal in Bildern II

Montreal II

quelques impressions des dernières semaines

Sonntag, 6. September 2009

Zwei Sportmuffel, ein Nordlicht und Ich in den Bergen

Die Laurentides - quel aventure pour mes nerfs!

Laurentides

Nach der wunderschönen Reise durch Ontario stand dieses Wochenende nun - finalement - Natur auf dem Programm. Mit Mia, ihrem Mitbewohner Frédéric ("richtiger" Franzose) und dessen Freundin Eve ("richtige" Québecerin) ging es in die Laurentides - einem Gebirgszug und Naherholungsgebiet nur eine Stunde nördlich von Montréal. (Wobei eine Stunde relativ zu sehen ist, denn Frédérics bagnole (ugs. für voiture - Auto) ist... - was soll ich sagen, ihr bekommt einfach ein Foto, denn mir fehlen echt die Worte, wie ich diese Schrottkarre beschreiben soll...)


Unser Hostel lag direkt an einem kleinen See mitten in den Bergen - zum Baden leider zu kalt, aber zum Kanufahren ideal. Noch nicht ahnend, was mich die nächsten 24 Stunden aus sportlicher Sicht erwarten würde, freute ich mich schon riesig auf die geplante Radtour auf dem P'tit Train du Nord - einer 200km langen, stillgelegten Eisenbahnstrecke, die mitte durch die Laurentides führte. Doch nach gerademal 7km war Eve am Ende und wir kehrten um... *grummel*...


Dabei war die Landschaft so schön, der Weg führte praktisch von einem kleinen See zum nächsten... hab dann doch Reißaus genommen und bin, als die anderen essen gegangen sind, noch eine Stunde allein herumgefahren. Belohnung:


Gute Entscheidung. Am Abend fuhren wir dann nach Mont Tremblant, einem kleinen Touristenort, der vor allem im Winter interessant werden wird: eines der Besten Skigebiete Kanadas - und die Bergbahn beginnt praktisch mitten auf dem Hauptplatz.

Am nächsten Tag stand der National Park Mont Tremblant auf dem Programm, 40km von unserem Hostel entfernt. Ich war natürlich schon voll ausgerüstet, hatte bereits eine Wanderkarte organisiert und die Route und alles bereits voll geplant, da brauchte meine Crew schon die erste Pause. Aber ok, dann gings los, ab auf den Berg, nach 10 Minuten meinte Mia: das ist aber steil hier. Aber damit niemand schlecht von mir denkt, ich hatte wirklich die leichteste Wanderung ausgesucht, es waren nur 200 Höhenmeter und echt nicht steil, aber Mia hatte glaube ich Berge noch nie live gesehen... Als dann weitere 10 Minuten später meine Crew die Kekse auspackte und wieder eine Pause machen wollte, während ein Rentnerpaar nach dem anderen uns überholte, dachte ich echt, wir kommen nie an. Aber finalement erreichten wir doch das Belvedere und wurden mit einem tollen Ausblick auf die Seen und Berge des National Parks belohnt.


Die Sportler


Nach vll 2 Stunden wandern (insgesamt!) wieder unten haben wir uns dann Kanus ausgeliehen und sind eine Stunde auf dem Lac Monroe gepaddelt. Das besänftigte dann auch mich ein wenig.

Ein wundervoller Ausflug in die wunderschöne Landschaft Kanadas ging für die anderen mit einem Schläfchen am Seeufer - für mich mit einem Abstecher ins office du tourisme zu Ende - vll ist ja in ein paar Wochen nochmal eine Mehrtagestour für mich drin - ohne Sportmuffel? Die Hoffnung stirbt zuletzt...

Freitag, 4. September 2009

Yes We Can


J'ai voté :)